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Hallo aus Dori!

Das sind wir: die Jugendlichen der Gruppe „Père Lucien Bidaud“. Hier seht ihr, wie wir in der Nähe der Ortschaft Dori Bäume pflanzen. Wir veranstalten Wiederaufforstungscamps und nutzen die Regenzeit für den Anbau und die Pflege der neuen Bäume.

Vor vierzig Jahren wurde hier bei uns in Dori die UFC gegründet (die „Union Fraternelle des Croyants“, das heißt: Geschwisterliche Vereinigung der Gläubigen). Das Ziel war der gemeinsame Kampf gegen Dürre und Hunger. Früher war unsere Heimat ein grünes Paradies, doch durch Abholzung und Überweidung wurde der Boden ausgewaschen.

Seit einigen Jahren hat sich allerdings auch das Klima verändert. In der Regenzeit bleibt es manchmal wochenlang trocken, dann regnet es wieder so stark, dass das Wasser alles mit sich reißt.

Früher verließen viele Junge das Gebiet, um anderswo zu leben und zu arbeiten. Seit einigen Jahren haben wir, die christlichen und muslimischen Jugendlichen von Dori, eine Gegenbewegung gegründet. Wir pflanzen Bäume gegen das Vordringen der Wüste und sichern so gemeinsam (!) unsere Ernährung! Ob wir aber tatsächlich die Folgen des Klimawandels aufhalten können?

Danke in jedem Fall, dass ihr euch mit eurer Pausenaktion für uns einsetzt!

Projektinfos

Ohne ausreichende und regelmäßige Niederschläge ist in Dori kein Leben möglich.  Seit einigen Jahren konnten wir beobachten, wie die immergrünen Neem-Bäume verkümmerten. Der Grund: Es regnete insgesamt zu wenig, sodass die Grundwasservorräte abnahmen. Um sich vor Austrocknung zu schützen, warfen die Neem-Bäume ihre Blätter ab. Für das Klima und den Boden sind Bäume aber sehr wichtig. Sie bringen Regen. Ihre Wurzeln halten das Erdreich fest. Wo es Bäume gibt, steigt auch der Grundwasserspiegel wieder.

Die UFC brachte die Menschen dazu, Boulis zu graben; das sind Regenauffangbecken in der Nähe der Dörfer.  Aus diesen künstlichen Teichen werden in der Trockenzeit die Felder und Gärten bewässert. Die Boulis machen es möglich, Zwiebeln, Tomaten, Kartoffeln, Lauch, Möhren und Kohl anzubauen. Als Schutz gegen Wind und Überschwemmungen wurden Hecken gepflanzt. So kann der Wind das Erdreich nicht wegtragen, und Starkregen können es nicht wegspülen. In Dori gedeihen inzwischen wieder Neem-Bäume, außerdem Paradiesbäume, Feigen-,  Mango- und Zitronenbäume. Die Arbeit der UFC  wird von MISEREOR unterstützt.

Hier kannst du noch mehr über das Projekt nachlesen

Kennst du Madame Fanta? Sie motiviert uns mit Hilfe zur Selbsthilfe!

SO KOMMT EURE SPENDE AN!

Ihr wollt die Jugendlichen auf den Philippinen unterstützen und habt dafür während eurer Pausenaktion Spenden gesammelt?

Hier ist das MISEREOR-Spendenkonto für eure Überweisung. Vermerkt bitte unbedingt das Kennwort „eures“ Hilfsprojektes – all das ist natürlich auch online möglich.

Im Namen der MISEREOR-Partnerschaftorganisationen sagen wir euch an dieser Stelle schonmal ein ganz dickes DANKESCHÖN für eure engagierten 15-Minuten-Pausenaktionen!

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MISEREOR

Spendenkonto 10 10 10
Pax Bank
BLZ 370 601 93
IBAN DE75 37060193 0000101010
BIC GENODED1PAX

Für Burkina Faso: Kennwort S 11085